Bei Parodontose sind die Zahnfleischtaschen mit schädlichen Bakterien besiedelt. Sie rufen Entzündungen hervor, die langfristig zu Zahnlockerung und -verlust führen können. In vielen Fällen genügt eine gründliche Reinigung der Taschen, damit diese Entzündungen abklingen können.
Manchmal sind die Bakterien aber so hartnäckig, dass der Zahnarzt weitere Maßnahmen ergreifen muss. Eine davon ist die Bakterienbekämpfung mit Antibiotika. Der Nachteil dabei ist, dass Nebenwirkungen auftreten und die Bakterien resistent gegen Antibiotika werden können.
Wir bevorzugen in unserer Praxis eine andere Methode, die keine Nebenwirkungen oder Resistenzen hervorruft: Periochip. Dabei handelt es sich um ein hochdosiertes Antiseptikum (desinfizierender Wirkstoff gegen Bakterien) auf Chlorhexidinbasis. Chlorhexidin ist in den meisten Mundspüllösungen enthalten. Wie Periochip wirkt und wie es angewandt wird, erfahren Sie im folgenden Video:
Video mit freundlicher Erlaubnis der Firma Dexcel.
Bitte beachten Sie: Die Parodontosebehandlung mit Periochip ist von den Privaten Krankenkassen anerkannt und wird deshalb von diesen erstattet. Gesetzliche Krankenkassen vergüten die Anwendung von Periochip nicht.